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Dienstleistungen - 96721-2016

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22/03/2016    S57

Deutschland-Koblenz: Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung

2016/S 057-096721

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BAAINBw Z3.1
Zu Händen von: Frau Potthoff
E-Mail: baainbwZ3.1@bundeswehr.org
Fax: +49 261/400-13312

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.baainbw.de

Elektronischer Zugang zu Informationen: https://daten.baainbw.de/ZAus/A/

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) – E1.1 Angebotssammelstelle -
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
Land: Deutschland

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Unterstützungsleistungen für das Projektmanagement im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 26: Sonstige Dienstleistungen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: In den Räumlichkeiten des Auftraggebers und/oder Auftragnehmers.

NUTS-Code DE DEUTSCHLAND

II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Anzahl der an der geplanten Rahmenvereinbarung Beteiligten: 3

Laufzeit der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Jahren: 3
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Die Unterstützungsleistungen für das Projektmanagement im BAAINBw sollen in unterschiedlichen Bereichen und für verschiedene Maßnahmen genutzt werden. Das Leistungsspektrum hat folgende Komponenten des Projektmanagements zu umfassen:
a. Integrationsmanagement,
b. Anforderungsmanagement,
c.Budgetmanagement,
d. Terminmanagement,
e. Teammanagement,
f. Risikomanagement,
g. Berichts- und Kommunikationsmanagement,
h. Qualitätsmanagement,
i. Obsoleszenzmanagement,
j. Einführung von Methoden/ Verfahren in eine Organisation.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

75130000 Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung, 79620000 Überlassung von Personal einschließlich Zeitarbeitskräfte, 79400000 Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste

II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
740 Personenjahre. Ein Personenjahr ist mit 200 Personentagen gleichzusetzen.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Einmalige Verlängerungsoption für die Laufzeit des Vertrages um ein Jahr nach Ablauf der Grundlaufzeit, welche am 31.12.2019 endet.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.1.2017. Abschluss 31.12.2019

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerische Haftung mit einem bevollmächtigten Vertreter.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A1.) Verschlusssachen sind durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 99 Abs. 9 GWB zu schützen/ Erklärung gemäß Formblatt BAAINBw-B-V 031/12.2015;
A2.) Verschlusssachen sind durch Unterauftragnehmer bei Aufträgen nach § 99 Abs. 9 GWB zu schützen/ Erklärung gemäß Formblatt BAAINBw-B-V 032/12.2015;
A3.) Bereitschaft, in das Geheimschutzverfahren der Wirtschaft durch das BMWi aufgenommen zu werden. / Formfreie, unterschriebene Eigenerklärung;
A4.) Zuverlässigkeitsanforderungen müssen gemäß § 23 und § 24 VSVgV erfüllt werden./ Erklärung gemäß Formblatt BAAINBw-B-V 033/12.2015;
A5.) Gemeinsame Bewerber (Bewerbergemeinschaft) haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt./ Vollmachterklärung für den bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft. Die Vollmacht ist von allen Bewerbern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Sie kann durch eine beglaubigte Abschrift des Vertrages über die Zusammenarbeit der Bewerber ersetzt werden;
A6.) Bereitschaft des Nachunternehmers, Leistungen für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft im Rahmen der geplanten Rahmenvereinbarung zu erbringen. / formfreie, unterschriebene Eigenerklärung.
Die vorstehenden Nachweise der Eignungsanforderungen A 1, A 3 und A 4 sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Zusätzlich haben gemeinsame Bewerber (Bewerbergemeinschaft) den Nachweis für die Eignungsanforderung A 5 zu erbringen.
Wird bei einem Bewerber bzw. einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft die Zuverlässigkeit hinsichtlich der persönlichen Lage nicht festgestellt, wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft insgesamt von der weiteren Bewertung ausgeschlossen. Das gilt auch dann, wenn die Zuverlässigkeit hinsichtlich der persönlichen Lage für einen Nachunternehmer nicht festgestellt wird und der Nachweis seiner Ressourcen für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft erforderlich wären, um die wirtschaftlich-finanziellen bzw. die technisch-beruflichen Eignungsanforderungen vollständig nachzuweisen.

Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlich-finanziellen bzw. technisch-beruflichen Leistungsfähigkeit im zugelassenen Rahmen auf Ressourcen von Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die vorgenannten Erklärungen und Nachweise für die Eignungsanforderungen A 2, A 3, A 4 und A 6 in Bezug auf die Nachunternehmer vorzulegen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: B1.) Für den Geschäftsbereich Projektmanagement ist der Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2013, 2014, 2015 abgeschlossen worden sind, in Euro (netto) zu nennen. / Formfreie, unterschriebene Eigenerklärung.
B2.) Aus den letzten drei Geschäftsjahren, die in den Jahren 2013, 2014, 2015 abgeschlossen worden sind, geht ein mittlerer Mindestjahresumsatz (netto) im Umfang von 25 000 000 EUR hervor. / Formfreie, unterschriebene Eigenerklärung.
B3.) Das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mind. 10 000 000 EUR pro Jahr für Vermögens- und Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder eine rechtsverbindliche Zusage zum Abschluss einer solchen Berufshaftpflichtversicherung. / Nachweis durch Vorlage der Versicherungsurkunde bzw. einer originalen, unterschriebenen Bestätigung des Versicherungsträgers über deren Bestehen. Akzeptiert wird auch die Zusage des Versicherungsträgers, im Falle einer Beauftragung seines Kunden (vorliegend Bewerber), die Deckungssumme zu erhöhen, um die geforderte Mindestdeckung sicherzustellen.
Die vorstehenden Nachweise der Eignungsanforderungen B 1 – B 3 sind von jedem Bewerber und jeder Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Eigenerklärung zur Eignungsanforderung B 1 vorzulegen. Hinsichtlich des Eignungskriteriums B 2 sind die Umsätze aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft zu addieren.
Wird bei einem Bewerber oder einer Bewerbergemeinschaft die wirtschaftlich-finanzielle Leistungsfähigkeit nicht festgestellt, wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft insgesamt von der Bewertung ausgeschlossen.

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Eignungsanforderung B 2 auf einen Nachunternehmer verweisen will, sind die Umsätze aller Unternehmen zu addieren. Der Nachweis B 1 ist dann ebenfalls für den Nachunternehmer vorzulegen.
III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
C1.) 80 Mitarbeiter/innen mit einem Bachelorabschluss, davon mindestens 50 Mitarbeiter/innen mit Abschlüssen in den Fachbereichen Ingenieurwesen oder Informatik oder einem naturwissenschaftlichen Fachbereich. / Formfreie, unterschriebene Eigenerklärung;
C2.) 30 Mitarbeiter/innen mit einem Masterabschluss in den Fachbereichen Ingenieurwesen, Informatik oder einem naturwissenschaftlichen Fachbereich. / Formfreie unterschriebene Eigenerklärung;
C3.) 15 Mitarbeiter/innen mit einem Abschluss in einem disziplinübergreifenden Studienfach, bestehend aus einem technisch-naturwissenschaftlichen und einem wirtschaftswissenschaftlichen Anteil (z. B.: Wirtschaftsingenieurwesen oder Wirtschaftsinformatik). / Formfreie, unterschriebene Eigenerklärung;
C4.) 15 Mitarbeiter/innen mit Kenntnissen der englischen Sprache in Wort und Schrift -gemäß den europäischen Referenzrahmen Niveaustufe B2. / Formfreie, unterschriebene Eigenerklärung;
C5.) Zu jedem der nachfolgenden Komponenten des Projektmanagements muss ein Referenzprojekt seit dem 1. Januar 2011 bestehen. Jedes Referenzprojekt hat eine Gesamtprojektgröße von mindestens 15 PJ aufzuweisen; die Unterstützungsleistungen für jede Komponente müssen dabei mindestens einen Umfang von 1 PJ umfassen.
a. Integrationsmanagement,
b. Anforderungsmanagement,
c. Budgetmanagement,
d. Terminmanagement,
e. Teammanagement,
f. Risikomanagement,
g. Berichts- und Kommunikationsmanagement,
h. Qualitätsmanagement,
i. Obsoleszenzmanagement,
j. Einführung von Methoden/ Verfahren in eine Organisation. /
Referenzen gemäß Anlage Referenzliste, Formblatt BAAINBw Z3.1 /März 2016
C6.) Zu jedem der unter dem Kriterium C 5 aufgeführten Komponenten des Projektmanagements muss die praktische Anwendung einer Projektmanagement-Methode belegt werden.
Die Unterstützungsleistungen des Bewerbers an dem jeweiligen Referenzprojekt müssen mindestens einen Umfang von 1 PJ umfassen. Die Referenzprojekte müssen nach dem 1.1.2011 durchgeführt worden sein. / Referenzen gemäß Anlage Referenzliste, Formblatt BAAINBw Z3.1 /März 2016.
C7.) 10 Referenzprojekte seit dem 1. Januar 2011 mit öffentlichen Auftraggebern, davon mindestens 5 Referenzprojekte über öffentliche Aufträge aus dem Rüstungsbereich mit der Bundswehr oder einer anderen vergleichbaren staatlichen Organisation eines EU-Mitgliedstaates oder eines Natopartners.
Die Referenzprojekte müssen eine Gesamtprojektgröße von mehr als 2 PJ umfassen, die geleisteten Unterstützungsleistungen durch den Bewerber mindestens 0,5 PJ.
Die referenzierten Projekte müssen jeweils mindestens eine der unter C 5 genannten Komponenten abdecken. / Referenzen gemäß Anlage Referenzliste, Formblatt BAAINBw Z3.1 /März 2016
C8.) Zwei Referenzprojekte seit dem 1.1.2011 mit strategischen bzw. konzeptionellen Aufgaben im Bereich Organisation, Projekt und Prozess, sowie einer geleisteten Unterstützungsleistung durch den Bewerber von mindestens 0,5 PJ. Eine Erläuterung, was unter strategischen bzw. konzeptionellen Aufgaben zu verstehen ist, ist in der Anlage Erläuterung der Formulierung strategische bzw. konzeptionelle Aufgaben, Hinweisblatt BAAINBw Z3.1/März 2016 zu finden. / Referenzen gemäß Anlage Referenzliste, Formblatt BAAINBw Z3.1 /März 2016.
Bei der Nachweiserbringung für die Eignungsanforderungen C 1, C 2 und C 3 darf ein/e Mitarbeiter/in bei jeder der drei Eignungsanforderungen berücksichtigt werden, für das in ihrer/seiner Person die Voraussetzungen erfüllt sind. Eine Mehrfachberücksichtigung ist damit zulässig.
Ein Referenzprojekt kann für jedes der Eignungsanforderungen C 5, C 6, C 7 und C 8 als Nachweis benannt werden, für das es die Voraussetzungen erfüllt. Eine Mehrfachverwendung ist damit zulässig.
Die Nachweise für die Eignungsanforderungen C 1 bis C 8 sind von jedem Bewerber bzw. von jeder Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Wird bei einem Bewerber bzw. einer Bewerbergemeinschaft die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nicht festgestellt, wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft insgesamt von der weiteren Bewertung ausgeschlossen.

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Sofern der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Kriterien C 1 bis C 8 auf Mitarbeiterqualifikationen bzw. Referenzerfahrungen von Nachunternehmern verweisen will, sind die Nachweise bzw. Erklärungen auch für den Nachunternehmer vorzulegen.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Es ist geplant, die Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf sechs zu begrenzen: Sollten mehr als sechs Bewerber alle Eignungsanforderungen erfüllen, werden nur die 6 Bewerber aufgefordert, die bei den Eignungsanforderungen C 5, C 6, C 7 und C 8 insgesamt die meisten Referenzen vorweisen können. Die Anzahl der Referenzen, die zusätzlich zu den unter III.2) geforderten Referenzen (Mindestanforderungen) für jede Eignungsanforderung vorgelegt werden darf, ist jedoch wie folgt beschränkt: Für C 5 höchstens 5 weitere Referenzprojekte für jede Komponente (a. – j.), insgesamt maximal 50 weitere Referenzen. Für C 6 höchstens 2 zusätzliche Referenzprojekte für jede unter C 5 benannte Komponente (a. – j.), insgesamt maximal 20 weitere Referenzen. Für C 7 höchstens 5 zusätzliche Referenzprojekte. Für C 8 höchstens 4 zusätzliche Referenzprojekte. Sollten mehrere Bewerber auf dem sechsten Listenplatz punktgleich liegen, wird jeder von ihnen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Das gilt auch dann, wenn mehr als sechs Bewerber für alle Eignungsanforderungen die maximale Zahl an Referenzen vorlegen konnten.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Q/E4BX/R1116
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

Bekanntmachung eines Beschafferprofils

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 192-348645 vom 3.10.2015

IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
25.4.2016 - 14:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
1.) Hinweise zur Erstellung und Versendung des Teilnahmeantrages.
Formblätter, Hinweisblätter und sonstige Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb sind in dem unter I.1.) benannten elektronischen Datenraum eingestellt und abrufbar. Es liegt in der Verantwortung des Bewerbers, den Datenraum regelmäßig einzusehen und auf Aktualisierungen hin zu prüfen (z. B.: Beantwortung von Bewerberfragen).
Der Teilnahmeantrag ist unterschrieben in 2-facher Ausführung in deutscher Sprache bei der im Anhang A. III – „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ genannten Adresse bis zu dem unter IV.3.4) benannten Schlusstermin der Bewerbung einzureichen. Dem Teilnahmeantrag sind die in dieser Veröffentlichung geforderten Nachweise bzw. Erklärungen – ggf. falls gefordert auch unterschrieben – beizufügen. Bestätigungen von Nachunternehmern bzw. Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Werden Nachweise nicht in deutscher Sprache abgefasst, ist ihnen eine beglaubigte deutsche Übersetzung beizufügen. Ausländischen Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zugelassen. Der Teilnahmeantrag und die geforderten Erklärungen und Nachweise sind geordnet nach der unter den Ziffern III.2.1), III.2.2) und III.2.3) aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge einzureichen. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag zu adressieren und wie folgt zu kennzeichnen: „Nicht öffnen – EU-Teilnahmewettbewerb (Auftragsnummer Q/E4BX/R1116)“.
2.) Hinweis zu Bewerberfragen.
Bewerberfragen können ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Auftraggebernummer an die unter I.1) aufgeführte E-Mailadresse gestellt werden. Die Fragen müssen spätestens bis zum 8. April 2016 eingegangen sein. Die Kontaktstelle wird die Beantwortung von Bewerberfragen sowie sonstige Klarstellungen, die den Teilnahmewettbewerb betreffen, im unter I.1) aufgeführten elektronischen Datenraum zur Verfügung stellen. Eine Direktantwort an den fragenden Bewerber erfolgt nicht.
3.) Vorsorglicher Hinweis das spätere Vertragsverhältnis betreffend.
Es wird bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass ein Auftragnehmer der Rahmenvereinbarung im Vorfeld von der Teilnahme an einem zukünftigen Vergabeverfahren als Bewerber/Bieter ausgeschlossen werden kann, wenn die Leistung eines Einzelabrufs aus der Rahmenvereinbarung, den er übernimmt, die Vorbereitung bzw. Durchführung dieses Vergabeverfahrens betrifft. Gleiches gilt, wenn ein Auftragnehmer im Rahmen eines Einzelabrufes vergaberechtsrelevante interne Kenntnisse über ein anderes Vergabeverfahren des Auftraggebers erlangt, an dem er sich als Bewerber/Bieter beteiligen möchte.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107 GWB Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Absatz 1 Nummer 2. § 101 a Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 101 a GWB Informations- und Wartepflicht:
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101 b GWB Unwirksamkeit:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
1. gegen § 101 a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund des Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17.3.2016